Hannoversche Linke. Gruppe im Rat der Landeshauptstadt Hannover
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KOMMUNALWAHL

Luk List:
Komunalwahl für soziale Gerechtigkeit!



Luk List Linker mit grünen Wurzeln

Als "Die Grünen" sich 1980 gründeten, kamen die meisten Mitglieder aus der Studentenbewegung, der Anti-Atomkraft- oder der Friedensbewegung.

Als "Anti-Parteien-Partei" strebten sie in die Parlamente, um auch dort für ihre Positionen einzustehen. Ein Grüner der ersten Stunde ist Ludwig - genannt Luk - List aus Hannover. In der Landeshauptstadt gründete er die "Grün Alternative Bürger-Liste". Mittlerweile ist das Urgestein Hannoverscher Kommunalpolitik bei den Linken aktiv. (Quelle NDR)

Luk List kandidiert jetzt zur Kommunalwahl 2016 im Stadtbezirk Linden-Limmer.
Bereits in seiner Jugend trat Luk für Frieden und Abrüstung ein. Die Ächtung von Atomwaffen, der Widerstand gegen die Atomenergie und die Berufsverbote gegen Kommunisten beeinflussten seine politische Entwicklung. Luks wichtigstes Anliegen ist der Kampf gegen die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich und gegen die neue Altersarmut, die durch die Hartz IV Gesetzgebung systematisch herbei geführt wird. Durch eine gerechte Rentenpolitik, bei der alle in eine gemeinsame Rentenversicherung einzahlen müssen, kann die Altersarmut verhindert werden. Nachdem er die "Grün Alternative Bürger-Liste" (GABL) mitbegründet hatte, wurde er 1981 Ratsherr der Landeshauptstadt Hannover. Gleichzeitig war er für das Unabhängige Jugendzentrum (UJZ) Glocksee aktiv und Mitherausgeber der Zeitschrift "Spezial"- Hannovers politisches Blatt. 2008 wurde er in den Vorstand der Gewerkschaft ver.di FB Medien, Kunst und industrielle Dienste gewählt. Als die Grünen mehr und mehr von ihren politischen Grundsätzen abwichen wandte er sich von der Partei ab. 2006 wurde er wiederum in den Stadtrat gewählt und wurde Fraktionsvorsitzender der Hannoverschen Linken.
Sein Ziel: Ein Wiedererstarken der außerparlamentarischen Basis-Initiativen, um gegen die neuen Formen des Kapitalismus anzugehen. Denn noch immer gilt: Nur gemeinsam sind wir stark! Nur gemeinsam können wir eine Politik mit sozial gerechten Grundsätzen durchsetzen.


KOMMUNALWAHL

Menschen vor Profite

Luks wichtigste Anliegen für Linden-Limmer:

Preiswerten Wohnraum für alle.
Gegen Gentrifizierung!
Mobilität für alle!

Gleichberechtigte Behandlung aller Migranten/innen

Gebührenfreie Kitas und Krippen für alle Eltern.
Ausbau der Krippenplätze.

Sofortige Sanierung oder Neubau des Fössebades inklusive des Freibades.
Sicherung der Kultureinrichtung Chez Heinz.

Wiedereröffnung der Stadtbibliothek Limmerstraße im Freizeitheim Linden. Aufbau des Lernzentrums „Geschichte der Arbeiterbewegung“.

Linden bleibt nazifrei! Gegen Rassismus und AfD

Linden soll Weltkulturerbe werden!



PRESSEINFORMATION

An alle Linken Parteigenossen/innen und an alle, die es wissen wollen....

WURDE KARL MARX FALSCH VERSTANDEN, ODER SIND WIR ZU UNBEHOLFEN ÖKONOMISCHE UND POLITISCHE VERHÄLTNISSE ZU ERKENNEN?


Die Organisatoren des Finanzkapitals haben die Bedeutung seiner Erkenntnisse zur Volkswirtschaft und zu den gesellschaftlich-sozialen Bedingungen längst erkannt. Bei uns hinken linke Politiker und Universitäten den Theorien weit hinterher, selbst die globale Krise des Finanzkapitals konnte daran nichts ändern. Die Weltfinanzkrise ist nicht nur der Gier einiger Bankmanager oder den Finanzhaien zuzuschreiben, so meine Darstellung in der Haushaltsrede im Rathaus der Stadt Hannover 2010, sie ist eine Form der Profitmaximierung des Kapitals ohne demokratische Kontrolle. Geht das Spiel mit den Derivaten gut, werden die Gewinne privatisiert, geht es daneben, soll sozialisiert werden. Der Staat wird gezwungen, aus den sogenannten „systemerhaltenden Gründen“ einzuschreiten.

Karl Marx erklärt plausibel wie der Kapitalismus funktioniert.

Für Marx ist die Spekulation nicht das entscheidende Problem des Kapitalismus, sondern er analysiert die Ausbeutung in den kapitalistisch organisierten Produktionsverhältnissen. Es sind Menschen, die ihre Arbeitskraft verkaufen müssen, Lohnarbeiter im weitesten Sinne, Fabrikarbeiter und Angestellte aller Art bis hin zur Selbstausbeutung der Selbstständigen - und es sind andere Menschen, die die Arbeitskraft kaufen. Das ist die Triebfeder des gesamten wirtschaftlichen Geschehens, weil die Arbeitskraft weniger kostet als damit Werte produziert werden können. Die Menschen, die Arbeitskraft kaufen und dafür Lohn oder Gehalt zahlen, nennt man gemeinhin Kapitalisten, weil der Zweck darin besteht, das eingesetzte Geld zu kapitalisieren, Mehrwert und Profite zu erwirtschaften.

Marx hat bereits damals erkannt: "... mit entsprechenden Profitraten existiert kein Verbrechen, das nicht riskiert wird, um den Kapitalismus optimal zu verwirklichen." Und Monitor liefert im Okt. 2013 den Beweis dazu: "Der Irak-Krieg begann mit einer Lüge und mit von der CIA gefälschten Dokumenten." Unser damaliger Außenminister Joschka Fischer nannte dabei die UN-Sicherheitskonferenz eine Kriegstreiber-Konferenz.(Quelle: Dokumentation ZDF Info vom 20.03.2013)

In der bürgerlichen Gesellschaft ist es üblich und rechtens, Profite zu erzielen. Je mehr, umso besser sind gesellschaftliche Statussymbole zu erreichen, die die beherrschenden Machtansprüche sichern. Unser Streben nach Statussymbolen und sozialer Absicherung schafft eine Selbstausbeutung zugunsten der Privatwirtschaft, die uns zur zweiten Natur geworden ist - eine verinnerlichte Alltagsgewohnheit, mit der wir uns selbst die Zwangsjacke anlegen, die uns die Abhängigkeit und eine selbstverordnete Unfreiheit einbringt. Die bürgerliche Gesellschaft produziert Herrschaft durch falsch verstandene Freiheit und bildet so eine Grundlage für die repräsentative Demokratie mittels der üblichen Parteienstruktur. Der Staat bildet dann das Instrument, gestützt auf ein Regelwerk diverser Institutionen, das die gemeinschaftlichen Interessen der Bourgeoisie verwaltet.

Solange wir lediglich eine politische Assoziation des Staates hegen, werden wir keine grundlegende Veränderung bewirken. Es ist Spiegelfechterei, einen sozialstaatlich orientierten Staat gegen den Kapitalismus zu setzen. Der bürgerliche Staat mit seiner oben genannten Parlaments-Demokratie entspricht grundsätzlich den Interessen der Kapitalwirtschaft. Der Parlamentarismus kann Spielbein, die außerparlamentarische Bewegung muss unser Standbein sein.

Luk List



PRESSEINFORMATION

....rätselhaft ... wer mag das geschrieben haben?

"All jenen, die menschlichen Geiz, Gier und Egoismus die Schuld geben, entgegnete ...??, ihr Instinkt sei richtig, aber sie suchen an der falschen Stelle. Das Geheimnis des Kapitalismus sei seine Neigung zur Widersprüchlichkeit: seine Fähigkeit, zugleich gewaltigen Reichtum und unerträgliche Armut zu produzieren."
...und dies... "Genau wie unser Unbewusstes erzeugt das Kapital in unseren Köpfen Illusionen - vor allem die Illusion, dass wir, wenn wir ihm dienen, wertvoll, außergewöhnlich, mächtig werden." ...Eine Hegemonialmacht dehnt ihre Kontrolle über das Meer aus, gebärdet sich als Hüter des Friedens ... erhält regelmäßige Tributzahlungen, die dazu dienen, das Ungeheuer - den Globalen Minotaurus - (Ergänzung vom Verfasser) im Inneren zu ernähren." "So lange verharren wir alle weiter in dem Zustand der Aporie, in den uns das Jahr 2008 gestürzt hat".
...und wer kommt 1944 in der von Präsident Roosevelt veranlassten Konferenz in Bretton Woods zur folgenden Erkenntnis?? "Wir müssen gleichzeitig die Aufgabe des Ökonomen, des Finanziers, des Politikers, des Journalisten, des Gesetzgebers, des Anwalts und des Staatsmannes erfüllen - sogar, wie ich denke, die des Propheten und des Wahrsagers."
und wer kennt den Begriff "Bancor",was bedeutet er und wer rief als IWF Direktor dazu auf, zur ursprünglichen Idee zurückzukehren, weil dies die einzige Lösung für die Turbulenzen der Weltwirtschaft nach 2008 waren."
ll
Für Statements empfänglich,
mit solidarischen Grüßen
Luk List



 ZUR ERINNERUNG
20.05.2010
Denk-Mal für den unbekannten Deserteur

Denk-Mal ohne Sockel Denk-Mal mit Sockel
Vorher Nachher

Das Denk-Mal für den unbekannten Deserteur wurde erhöht und auf einen kleinen Sockel gestellt.

 DENKMAL ZUR EWIGEN ERINNERUNG
28.01.2010
Geschichtsvergessenheit und Geschichtsrelativismus

Um Geschichtsvergessenheit und Geschichtsrelativismus geht es in unserem Antrag zum DENKMAL ZUR EWIGEN ERINNERUNG für die kurz vor Kriegsende von der Gestapo ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Hannover. Das Denkmal wurde mehrmals beschädigt. 1979 wurde es durch einen Sprengstoffanschlag fast auseinander gerissen. Aus Rücksicht vor reaktionären und rechtsnationalen Kräften wurde der Sowjetstern über den nachdenklich auf sein Gewehr gestützten Soldaten nicht wieder angebracht. Es soll jetzt wieder seine ursprüngliche Gestaltung erhalten.

Die Geschichte des Denkmals und die Erschießungen auf dem Seelhorster Friedhof werden in den Hannoverschen Geschichtsblättern 59/2005 Heft Nr. 3 sehr eindringlich geschildert. Unter der Redaktion des Stadtarchivs beschreibt darin die wissenschaftliche Mitarbeiterin Ellen Bielert: "Zur würdigen Gestaltung gehört insbesondere auch die Erhaltung der Symbole, die für die hier Begrabenen selbst von Bedeutung waren. Der Sowjetstern, der den Mittelteil des Denkmals krönte, gehörte zweifellos zur authentischen Grundausstattung der Anlage."
Professor Herbert Obenaus, Uni Hannover stellt darin fest: Der Sowjetstern allerdings, der das Denkmal gekrönt hatte, wurde entfernt. Das Ehrenmal untersteht außerdem als "Denkmal für Verschleppte" dem Schutz eines Vertrages zwischen BRD und der französischen Republik vom 2. April 1957.
Der 8. April 1945 wurde am Denkmal als Datum der Erschießung vermerkt und sollte den Eindruck vermitteln, das an diesem Sonntag "die Stadt wie ausgestorben war und so die Untaten nahezu unbemerkt geblieben seien." Tatsächlich wurden die Gefangenen am 6. April 1945 durch Hannover getrieben und am Seelhofer Friedhof von Angehörigen der Gestapo ermordet. Soweit wird über die Geschichtsklitterung berichtet.
Es geht nicht um die Verherrlichung der Sowjetunion. Es geht um die würdevolle Behandlung der Opfer des Nationalsozialismus. Wir dürfen nicht erneut mit einer Geschichtsklitterung fortfahren und zur Verfälschung des Denkmals beitragen. Es ist eine Verpflichtung historische, Tatsachen mit der Erinnerung an die zeitgeschichtlichen Ereignisse zu dokumentieren. Das Denkmal sollte deshalb originalgetreu restauriert und zur internationalen Bildungs- und Gedenkstätte ausgebaut werden.

Luk List, Ratsherr

 ANFRAGE

Rekonstruktion des Mahnmals zur ewigen Erinnerung am Maschsee

Rekonstruktion des Mahnmals zur ewigen Erinnerung am Maschsee In dem Artikel der Neuen Presse vom 18. 11. 2009 wird unter der demagogischen Überschrift: "Strahlt am Maschsee bald wieder der Sowjet-Stern" über Gespräche der Verwaltung mit dem russischen Generalkonsulat berichtet. Außerdem wird vom Hörensagen über vertragliche Abmachungen mit der damaligen französischen Regierung spekuliert.


Antrag als PDF Datei zum ausdrucken
Presseinformation vom 1.12.09 als PDF Datei

 Dossiers







 Videos

Verlegung des Stolpersteins für Kurt Willkomm

Ausschnitt aus der Ratssitzung

 Fotos

1. Mai 2009

Rede Luk List zur Kranzniederlegung am 8. Mai 2009

Rede Luk List zur Kranzniederlegung am 8. Mai 2008









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